Marbuch Log

  Startseite
    Wissenschaft
    Leben, Beziehungen und sonst
    Studium
    Freunde
    Reisen
    Politistisch
    Neulich im Supermarkt...
  Über...
  Archiv
  Wissenschaft ist
  Unglück ist......
  Glück ist......
  mir egal ist
  Gästebuch
  Abonnieren
 



  Links
   
   nirneve



http://myblog.de/marblog

Gratis bloggen bei
myblog.de





Emanzipation vs Efrauzipation

Es w?re mal an der Zeit M?nner w?rden sich in einigen Situationen genauso verhalten wie die Frauen. Ganz schnell w?rde man ?bereinkommen das einige Verhaltensweisen absolut ?berfl?ssig und unn?tig sind.
Also M?nner wenn euch mal an den Hintern gefasst wird, seid entr?stet, beleidigt und sch?ttet ohne Vorwarnung dem garantiert h?bschen Weibsbild an eurem Knackarsch euer leckeres Partygetr?nk in den Ausschnitt.
Nein?
Warum nicht? Richtig, da gibt es keinen wahren Grund. "Das macht man nicht".
Schon seit fr?hester Kindheit als die Nachbarstochter zum Spielen vorbeikam und alles falsch machte, sich dann auch noch die besten Legosteine aussuchte, ohne superspaciges damit zu bauen, und man anfing seine eigenen Besitzanspr?che k?rperlich geltend zu machen, wurde uns dieser Satz engegengeschleudert, "Das macht man nicht." Ohne Begr?ndung. Als wir dann untereinander um die Wette r?lpsten und pupsten war das OK. "Sind halt Jungs". Wollte man diese neue Errungenschaft einem weiblichen Wesen zeigen und es war ein Erwachsener anwesend, ohh die Standpauke. Auch garniert mit dem obligatorischen" Das macht man nicht" Wir wurden sozusagen auf diesen Satz konditioniert, wie ein Hund aufs Pfui.
Die M?dchen waren auch nicht dumm und behielten diese Worte in Erinnerung. So kam es dann ?fters auch vor das unser Tun auch direkt mit Piepsestimme kommentiert wurde. " Das macht man nicht". Im Endeffekt, merkten wir durch diesen Satz, da?:

1. Frauen komische Wesen sind die nichts abk?nnen, und keinen Spa? vertragen.
2. Erwachsene praktisch sind, wenn es um Essen, Trinken und Geschenke geht, aber sonst echt nervig.
3. Wir besser dran sind, wenn wir bis auf weiteres ohne Frauen und Erwachsene durchs Leben streifen, au?er Punkt 2.

So verbrachte Mann die Zeit bis zur 7. oder 8. Klasse in friedlicher Eintracht mit seinesgleichen. Bis zu dem folgenreichen Augenblick als die ersten Haare sprossen und die ersten Pickel das Gesicht ruinierten. Zu gleicher Zeit wurde durch einen Urtrieb, das Interesse am anderen, sich inzwischen ausbeulenden, Geschlecht geweckt. Es fand sich meist immer ein ?lterer Bruder, der die Sachverhalte in f?r uns verst?nliche Worte gefasst hat. "Also du steckt deinen Pimmel dann da rein und machst so und so. " Gleichzeitig wurde uns immer von anderer, erwachsener, Seite suggeriert, Frauen seinen diese wei?en reinen anbetungsw?rdigen und schutzbed?rftigen Wesen. (Weil Erwachsene was Liebe angeht rechte Tr?umer sind) Das mag ja alles einmal gewesen sein, aber die Zeiten sind vorbei, als sich ein Goethe, Schiller, Voltaire usw um eine Zw?lfj?hrige bem?ht haben, um sie mit f?nfzehn zu heiraten.
Die Frau von heute rotzt, s?uft, furzt so ungeniert wie jeder Kerl, robbt durch den Schlamm beim Bund, knallt als Cop Leute ab, schneidet als Pathologe Leichen auf, macht als Frau genauso ungeniert M?nner an, und hat sich jede Bastion dieser Errungenschaften selbst erarbeitet. BRA-VO!
Trotzdem, wehe dem Manne der sich in Gegenwart einer Frau so benimmt, wie sie es sich selbst erk?mpft hat. Bitte alle im Chor: " Das macht man nicht". Solche Anachronismen halten sich.

Wir sollen Frau immer noch als das reine unwirkliche und unschuldige Wesen behandeln, das ihr nicht mehr seid. Sorry, Frauen, wenn ihr wie G?ttinnen behandelt werden wollt benehmt euch auch so.
Ich jedenfalls habe noch nie eine Venus in Mc Donalds Uniform gesehen. Noch nie hat mir eine Venus mein Steak im Supermarkt eingepackt, weder bei den Stadtwerken , noch im Krankenhaus strahlte sie mich an. Heutzutage muss man die Venus in der Frau regelrecht mit dem Mikroskop suchen. Kurz vor dem Aufstehen erscheint SIE als Venus, wenn SIE mit verschlafenen Augen in den Tag blinzelt, oder wenn SIE die ganze t?gliche Arbeit abgestreift hat, und sich endlich auf ihr Frausein besinnt. Mir scheint Frausein ist Luxus geworden.
Diese ganzen unterschiedlichen Anspr?che an uns M?nner f?hren dazu, da? uns immer je nach Tageszeit jemand anders gegen?bersteht. Diese Venus, die sich da irgenwo drin versteckt und auch so behandelt werden m?chte. Oder die stolze Frau. (Achtet auf eure Wortwahl!!!) Oder die Frau, die versucht ein Kerl zu sein. Oder.... wer wei? das schon.
Die Desorientiertheit und Unsicherheit in unserem Benehmen mit Frau, r?hrt daher da? wir die meiste Zeit nicht wissen mit welcher der vielen inkarnationen Frau wir gerade eigendlich reden. Das f?hrt zu unglaublichen Missverst?ndnissen und absurd d?mlichen Situationen, die dann wieder uns, unserer Unsensibilit?t und allgemein unserem Mannsein zugeschrieben werden. Wir halten uns dann an physische Ereignisse. Die sind real und Mann wei? was er daran hat, meistens.
Klapst uns eine wildfremde Frau auf den Hintern, muss das gut sein. Treudoof drehen wir uns um, setzen unser gewinnenstes L?cheln auf, heben das Glas wollen der Fee zu ihrer gl?cklichen Wahl gratulieren und stehen einer Horde halbw?chsiger M?dels gegen?ber, die sich totlacht, da? schon wieder so ein testosteronisierter Volldepp auf so eine plumpe Anmache reingefallen ist.
F?hre die m?nnliche Standardreaktion auf so einen Klaps zu einer ruinierten Abendgarderobe, siehe oben, s?he das alles ganz anders aus.
Daher Pl?diere ich f?r uns M?nner Efrauzipiert euch!

Seid Beleidigt wenn euch eure Fee angr?bt. Sagt ihr, ihr w?rdet es absolut unm?glich finden wenn sie sich vor euch die Nase schneutzt. Bei Schmutzw?sche im Zimmer der Fee, setzt ein kokettes etwas schockiertes Gesicht auf und vermeidet es absolut, irgendetwas zu sagen, auch wenn sich die Fee entschuldigt. Fordert sie einfach mal frech auf euch etwas auszugeben. Legt den Kopf schief und blinzelt einfach mal ganz lange, wenn SIE nicht in einen Actionfilm m?chte, solange bis sich das Thema gekl?rt hat. Zu euren Gunsten. Redet mit euren Freunden lautstark ?ber die Verhaltensweisen anwesender Feen. Bei penetranten Anmachversuchen, ruft eine Freundin, damit sie der anderen aufs Maul haut. Unordnung kann toleriert werden, muss sie aber nicht. Beklagt euch, da? ihr zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, mit genau diesen Worten. Wenns schwere Kisten zu heben sind ruft eure Fee. Fiese Insekten im Zimmer? Kein Problem Feenruf 110! Da diese Verhaltensweise im Nu alle Beziehungen sprengen w?rde und wir viel zu Bodenst?ndig sind, um f?r jede m?gliche Situation mindestens 3 verschiedene Reaktionen zu haben, bleiben wir einfach so wie wir sind und tr?umen von einer einfachen, einer simplen Welt in dem wir euch Frauen einfach anbeten k?nnen, und suchen einfach so lange bis wir SIE gefunden haben. Alles andere sind Kollateralsch?den. Genauso wie unsere Kinder, die wir mit unserer un?berlegten Gef?hlsduselei erst richtig verkorksen

in diesem Sinne

So long

P.S.: Falls sich Frau dazu angesprochen f?hlt eine Gegendarstellung zu schreiben, kann sie ja den Kommentarbutton benutzen
3.12.05 22:21
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung